Referenzen
Energetische Sanierung und Heizungstausch im Einfamilienhaus
Die umfassende energetische Modernisierung dieses 1960er-Jahre-Hauses wurde schrittweise umgesetzt. Im Jahr 2022 sorgte zunächst eine neue Kellerdeckendämmung in Eigenregie für deutlich mehr Wohnkomfort durch wärmere Fußböden. Zeitgleich wurden hochwertige Dreifachverglasungen in zum Bestandsmauerwerk außenbündiger Bauweise eingebaut. Anfang 2023 erhielt die Fassade ein 18 cm starkes Wärmedämmverbundsystem. Mit der Installation einer modernen Wärmepumpe als Ersatz für die alte Ölheizung wurde die Sanierung 2024 erfolgreich abgeschlossen. Das Ergebnis: Ein deutlich reduzierter Energieverbrauch bei gesteigertem Wohnkomfort.
Fassadendämmung für ein Mehrfamilienhaus
Bei diesem Sanierungsprojekt wurde die Kalksandstein-Außenwand mit einem hochwertigen Wärmedämmverbundsystem ausgestattet. Die verwendeten 16 cm starken Polystyrol-Dämmplatten wurden im Punkt-Wulst-Verfahren verklebt und durch zusätzliche Dübel gesichert. Eine Überdämmung der Fensterrahmen minimiert Wärmebrücken im Anschlussbereich.
Besonderheiten des Projekts:
- Integration von Mineraldämmriegeln für optimalen Brandschutz
- Innendämmung (5 cm) der Giebelwand mit kapillaraktivem Mineraldämmsystem aufgrund der Grenzbebauung
Dämmung der oberen Geschossdecke im Mehrfamilienhaus
In vier Mehrfamilienhäusern wurde die obere Geschossdecke gedämmt. Ursprünglich gab es nur eine Betondecke zwischen dem Dachboden und der obersten bewohnten Etage, was zu erheblichen Wärmeverlusten führte. Für die Dämmung wurden Polyurethan-Hartschaum-Platten mit einer Oberfläche aus Holzwerkstoff verwendet. Die Platten sind begehbar, sodass der Dachboden weiterhin als Abstellfläche genutzt werden kann. Durch die Dämmung sinkt der U-Wert (= Maß für die Wärmedurchlässigkeit) von ca. 3 W/(m²K) auf 0,14 W/(m²K). Insgesamt führt dies zu einer Reduzierung des Gasverbrauchs um ca. 31.000 kWh pro Jahr, was wiederum zu einer Ersparnis von über 6 Tonnen CO2 im Jahr führt. Die Investitionskosten für diese Maßnahme werden voraussichtlich in knapp 10 Jahren durch die eingesparten Energiekosten wieder hereingeholt.
Dachsanierung für ein Endreihenhaus
Im Rahmen der Erneuerung der Dachdeckung wurde das Dachgeschoss eines Endreihenhauses gleich mitgedämmt. Da die vorhandene Sparrenhöhe für den Einbau einer ambitionierten Dämmstoffdicke nicht ausreichte, wurde die Sparrenhöhe durch außenseitige Aufdopplung vergrößert. Zusätzlich kam eine Aufsparrendämmung aus Holzfaser zum Einsatz, die den Vorteil von Wärmebrückenreduktion mitbringt, da die Sparren „gut eingepackt werden“. Die Sparrengefache wurden mit Zellulose ausgeblasen. Holzbasierte Dämmstoffe bieten aufgrund der hohen Rohdichte einen hervorragenden sommerlichen Wärmeschutz; damit ist gemeint, dass sich das Haus im Sommer nicht so stark aufheizt.
Effizienzhaus 85
Ein Mittelreihenhaus aus den 50er Jahren wurde umfassend modernisiert und erreicht nun den KfW-Standard Effizienzhaus 85. Mit Ausnahme des bereits sanierten Flachdaches wurden sämtliche Gebäudeteile energetisch optimiert. Die Fassade erhielt eine Mineralwolledämmung, wobei das charakteristische Erscheinungsbild der Reihenhaussiedlung durch keramische Riemchen bewahrt wurde.
Die Energieversorgung umfasst eine 4 kWp-Photovoltaikanlage mit kombinierter Ost-West- und Südausrichtung, die eine optimale Sonnenausnutzung über den Tagesverlauf gewährleistet. Eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe sorgt in Verbindung mit einer neu installierten Fußbodenheizung für behagliche Wärme. Im Erd- und Obergeschoss wurden die Heizleitungen in den gefrästen Bestandsestrich verlegt, während im Keller ein Trockenestrichsystem mit niedriger Aufbauhöhe zum Einsatz kam.
Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung verbessert nicht nur die Energieeffizienz, sondern bietet auch erhöhten Komfort bei Allergien und Lärmbelastung. Die luftdichte Ausführung der Sanierung wurde durch einen Blower-Door-Test bestätigt.
Wärmepumpe im Altbau
Die Wärmepumpe wurde in einem Haus aus den 1950er Jahren installiert. Das Mauerwerk entspricht seinem ursprünglichen Zustand und weist keine Dämmung auf. Das Dachgeschoss wurde ausgebaut und besitzt eine moderate Dämmung von ca. 14 cm Glaswolle. Die Fenster sind doppelt verglast und bieten ein ansprechendes Wärmeschutzniveau.
Für den Ersatz der 23 Jahre alten Gasheizung haben sich die Eigentümer*innen für eine Wärmepumpe entschieden. Um die Effizienz der Heizung zu steigern, wurden die Heizkörper vergrößert. Damit können die Temperaturen der Heizung von ca. 60 °C auf ca. 50 °C reduziert werden. Eine Verringerung der Vorlauftemperatur um ein Grad Celsius kann zu einer Stromeinsparung von bis zu 2,5 % bei der Wärmepumpe führen.
Zusätzlich zu den neuen Heizkörpern wurden neue Heizkörperthermostate installiert. Sie führen den dynamischen hydraulischen Abgleich automatisch durch und sorgen so für den jederzeit optimalen Heizwasserdurchfluss am Heizkörper. Dies wiederum ermöglicht einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe.
Wärmepumpe im Mittelreihenhaus
Das Mittelreihenhaus aus dem Jahr 1999 wurde ursprünglich über eine im Dachgeschoss installierte Gastherme mit Heizung und Warmwasser versorgt. Im Rahmen der Modernisierung erfolgte der Austausch gegen eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe, deren Inneneinheit platzsparend im Keller installiert wurde.
Bei der Auswahl der Wärmepumpe stand neben der Effizienz besonders die Rücksicht auf die Nachbarschaft im Fokus. Die gewählte Anlage überzeugt durch ihre leise Betriebsweise – ein wichtiger Aspekt in der engen Reihenhausbebauung. Da sich die Siedlung in einem Landschaftsschutzgebiet befindet, wurde für die Installation der Außeneinheit im Vorgarten eine entsprechende Baugenehmigung eingeholt.
Um die Effizienz der Wärmepumpe zu erhöhen, sind niedrige Vorlauftemperaturen erforderlich. Dafür wurden gezielt größere Heizkörper installiert, die auch bei Vorlauftemperaturen von 50 °C eine behagliche Wärme gewährleisten.
Wärmeversorgung im Quartier – Variantenvergleich
Für eine Wohnsiedlung mit 40 Einfamilienhäusern wurde die zukünftige Wärmeversorgung untersucht. Die bestehende Infrastruktur umfasst ein Nahwärmenetz mit dezentralen Wärmeübergabestationen. Die zentrale Wärmeerzeugung erfolgt derzeit über einen Gaskessel.
Die systemtechnische Analyse basiert auf detaillierten Simulationen mit der Software Polysun, um die energetische Performance der Versorgungsvarianten zu bewerten. Untersucht wurden zwei Alternativen:
- Anschluss an das städtische Fernwärmenetz
- Hybridlösung mit Luft-Wasser-Wärmepumpe und Gaskessel
Die Bewertung erfolgte auf Basis einer Vollkostenrechnung unter Berücksichtigung von Investitions-, Betriebs- und Energiekosten.
Projektierung und Betrieb PV-Anlage auf Gewerbedach
Im Zuge der energetischen Sanierung des Hallendaches einer Gewerbehalle erfolgte 2018 die Installation einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) mit einer Nennleistung von 99 Kilowatt-Peak (kWp). Als Betreiber der Anlage übernehme ich das kontinuierliche Monitoring und die Betriebsführung. Die systematische Überwachung der Anlagenperformance ermöglicht eine zeitnahe Erkennung etwaiger Leistungsabweichungen und gewährleistet einen optimalen Anlagenbetrieb.